Tiernothilfe Breuna

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Herzlich Willkommen bei der Tiernothilfe Breuna e.V.
Liebe Tierfreunde!
Unser Verein hat sich zwar aufgelöst, aber es gibt uns z.Zt. noch. Allerdings nur zur Abwicklung (Liquidation), nicht mehr zu operativen Tätigkeiten. Wir dürfen keine, zumindest keine Kosten auslösenden Aktivitäten mehr unternehmen, sondern müssen ganz pragmatisch abbauen. Dieser Prozess ist gesetzlich geregelt und wird vermutlich Ende des Jahres enden. Dann wird auch unsere Internetseite abgeschaltet.
Bis dahin müssen wir unsere knapp 40 Katzen so gut, wie möglich, unterbringen. Da ihr Verbleib in ihren bisherigen Pflegestellen für die Tiere das Beste wäre, was auch schon in Einzelfällen gelungen ist, suchen wir händeringend nach Paten, die das Leben der übrigen Katzen, die nicht vermittelbar sind, begleiten, fördern und erleichtern können. Paten, die eine Spendenbescheinigung benötigen, werden diese auch nach unserem "endgültigen Ende" von einem befreundeten Tierschutzverein, der unser "Erbe" ist, bekommen können.
WICHTIG: Während unserer Liquidationsphase dürfen wir noch Spenden einnehmen und auch quittieren!!!

Allen Tierfreunden, denen wir jetzt nicht mehr weiterhelfen können, wenn sie eine Katze auffinden, raten wir folgendes:
Die Katze sofort beim Ordnungsamt der zuständigen Kommune melden. Das kann telefonisch geschehen, aber auch, wenn möglich, indem das Kätzchen direkt dort hingebracht wird!!! Die Kommunen sind nach dem BGB verpflichtet, nicht nur FundSACHEN, sondern auch FundTIERE in Verwahrung zu nehmen. Das Problem: Wild lebende Katzen sind KEINE Fundtiere im Sinne des Gesetzes! Wie soll man unterscheiden? So manche von ihren verantwortungslosen Haltern ausgesetzte Katzen (strafbar nach unserem Tierschutzgesetz!) sind nicht selten scheuer, als an Menschen gewöhnte "Wilde". Das hat offensichtlich auch der Hessische Verwaltungsgerichtshof als oberste juristische Instanz als äußerst schwierig zu beurteilend gesehen und deshalb Klarheit geschaffen: Aufgefundene Tiere sind im Hinblick auf Artikel 20a Grundgesetz als "Fundtiere" zu betrachten, es sei denn, das Gegenteil ist offensichtlich! Also, immer zuerst bei der Kommune melden und sich nicht abspeisen lassen, Zeugen zuhören lassen/mitnehmen, sich auf die Gerichtsentscheidung berufen: Verwaltungsgericht Gießen vom 27.02.2012, Az. 4 K 2064/11.GI (Die beim VG Gießen unterlegene Kommune war in Revision zum VGH gegangen, hatte aber, nachdem der VGH die Entscheidung des VG Gießen unterstützt und mit eigenen rechtlichen Erwägungen untermauert hatte, ihre Revision zurückgezogen, weshalb das Urteil des VG Gießen gilt!!)
Wenn möglich, das Tier nach Chip und/oder Tattoo untersuchen und die Polizei, das nächste Tierheim und die beachbarten Tierärzte informieren bzw. aufsuchen.
Alle Tierärzte haben Chip-Lesegeräte, Kommunen und Polizei sollten sie sich -wenn noch nicht geschehen- endlich anschaffen!

Tiernothilfe Breuna e.V.
 
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